Mitarbeitende der Achimer Stadtverwaltung werden im April dieses Jahres sukzessive mit den Sichtkontrollen von (Vor-)gärten beginnen und Eigentümer*innen von sogenannten Schottergärten oder auch Steingärten mit einem Schreiben und einer Infobroschüre mit Tipps zur naturnahen Gartengestaltung des NABU Achim darauf hinweisen, dass ihre Schottergärten in Grünflächen umzuwandeln sind.
Dafür bekommen die Angeschriebenen ein halbes Jahr Zeit, ehe es zu einer weiteren Sichtkontrolle kommt. Haben die Grundstückseigentümer*innen in diesem Zeitraum nicht im Sinne der Niedersächsischen Bauordnung gehandelt, meldet die Stadt Achim dies an den Landkreis Verden, dem die Bauaufsicht obliegt und der rechtliche Schritte einleiten kann.
„Wir als öffentliche Verwaltung in Achim haben den Auftrag der Politik und ein eigenes Interesse, zur Einhaltung der Bauvorschriften und mit Blick auf den Klimaschutz, Schottergärten im Stadtgebiet von vorneherein zu verhindern oder ihre Umgestaltung zu veranlassen“, sagt Bürgermeister Rainer Ditzfeld. Daher unterstützt seine Verwaltung den Landkreis Verden mit Sichtkontrollen vor Ort. „Unsere Mitarbeitenden werden keine Grundstücke betreten und es geht uns auch nicht darum, jemanden anzuschwärzen oder mit dem Finger auf ihn oder sie zu zeigen“, betont der Bürgermeister. Denn auch Unwissenheit könne dazu führen, dass Schottergärten entstehen. „Daher bekommen deren Eigentümer*
innen von uns genügend Zeit und Tipps an die Hand, ihre Gärten umzugestalten, ehe sie eventuelle Konsequenzen erwarten müssen.“ Ziel ist es, ein Bewusstsein für die naturnahe Gartengestaltung zu schaffen.
Was Grünflächen sind, was Eigentümer*innen von Schottergärten zu tun haben, erfahren sie online unter www.achim.de/gartengestaltung.


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