
Zunächst malen die Jugendlichen nur Ankündigungen an einige Stellen der Bahnhofsunterführung. Im nächsten Jahr sollen dort dann neue großflächige Motive mit Achim-Bezug entstehen, die von Schülerinnen und Schülern nun erarbeitet werden.© Stadt Achim | Kai Purschke Der Bahnhofstunnel in Achim wird im Rahmen des Frühjahrsputz-Programms der Deutschen Bahn auf Vordermann gebracht und erhält in dem Zuge eine neue Gestaltung. Gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern aus Achim, dem Kinder- und Jugendbüro Achim, dem Verein Sofa sowie der Deutschen Bahn entsteht in den kommenden Monaten ein neues Kunstkonzept für die Unterführung, das im kommenden Jahr auf die Wände des Bahnhofstunnels und der Aufgänge gebracht wird.
Die bisherige Gestaltung stammt aus dem Jahr 2011 und ist inzwischen deutlich in die Jahre gekommen. Auf rund 700 Quadratmetern Wandfläche sollen künftig neue Motive mit lokalem Bezug entstehen. Daher wurden die Wände von der Bahn jetzt erstmal weiß gemalt.
Den symbolischen Auftakt und als Ankündigung für die noch mit allen interessierten Jugendlichen zu erarbeitende Motiven haben jetzt Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 12 des Cato Bontjes-van-Beek-Gymansiums mit einer ersten Gestaltung vor Ort gesetzt. Sie soll an einigen Stellen das kommende Großprojekt ankündigen.
Ziel des Projekts ist es, möglichst viele junge Menschen in die Gestaltung ihres Lebensumfeldes einzubeziehen. „Man ermöglicht eine Selbstwirksamkeit und macht hier typische Jugendarbeit“, betont Till Bräkling, Leiter des Kinder- und Jugendbüros Achim.
Aktuell arbeiten die Beteiligten an einem Gesamtkonzept. Die Entwürfe werden im Rahmen des Kunstunterrichts entwickelt und sollen einen Bezug zur Stadt Achim herstellen. Umgesetzt vor Ort wird das Projekt unter handwerklicher Leitung vom Verein Sofa in Person von Jan-Henning Göttsche. Die künstlerische Leitung hat Cato-Kunstlehrerin Kathrin Schröder. Nach Fertigstellung wird das Kunstwerk versiegelt, um eine möglichst lange Haltbarkeit zu gewährleisten.
Die Stadt Achim begrüßt die Zusammenarbeit aller Beteiligten und hofft auf eine positive Resonanz bei Bürgerinnen und Bürgern sowie bei den Reisenden. Das Projekt soll nicht nur den Bahnhofstunnel aufwerten, sondern auch die Identifikation mit dem öffentlichen Raum stärken.
(kap)

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