Bauvoranfrage / Bauvorbescheid

Ansprechpartner/in beim Landkreis Verden
Servicestelle Bauberatung, Bauangelegenheiten und Brandschutz Standort anzeigen
Landkreis Verden - Kreishaus, Zimmer 2116 (Eingang Ost, 2. OG)
Lindhooper Straße 67
27283 Verden (Aller)
Telefon: 04231 15-592
E-Mail:

Allgemeine Informationen

Vor dem Einreichen eines Bauantrages kann die Bauherrin oder der Bauherr mit einer Bauvoranfrage über einzelne Fragen, über die im Baugenehmigungsverfahren zu entscheiden wäre und die selbstständig beurteilt werden können, bei der zuständigen Stelle eine Auskunft zu dem Bauvorhaben anfordern.

Eine Bauvoranfrage ist in der Regel sinnvoll, wenn z. B. unklar ist, ob ein Grundstück nach dem geltenden Bauplanungsrecht überhaupt bebaubar ist. Durch eine Bauvoranfrage können finanzielle Aufwendungen gespart werden, da nicht alle für eine Baugenehmigung erforderlichen Unterlagen notwendig sind. Zudem erhält die Bauherrin / der Bauherr bereits frühzeitig Sicherheit über die Bebaubarkeit eines Grundstückes.

Der Vorbescheid gilt drei Jahre und bindet die zuständige Stelle für diesen Zeitraum, insoweit die inhaltlichen Aussagen im Vorbescheid nicht grundsätzlich abweichen. Eine Verlängerung des Vorbescheides ist auf Antrag möglich.

Nicht immer ist im Vorfeld klar, ob sich ein geplantes Bauvorhaben auf dem vorgesehenen Grundstück überhaupt nach Ihren Vorstellungen verwirklichen lässt. Diese Frage kann schon beim Kauf eines Grundstücks eine wichtige Rolle spielen. In solchen Fällen können Sie im Rahmen einer Bauvoranfrage Einzelfragen durch die zuständige Bauaufsichtsbehörde inhaltlich prüfen lassen. Ist beispielsweise die geplante Nutzung zulässig? Kann das Haus in der geplanten Größe errichtet werden?

Nach Abschluss der Prüfung bekommen Sie einen Bauvorbescheid. Dieser ist grundsätzlich 3 Jahre gültig und kann auf Antrag (vor Ablauf der 3-Jahresfrist) um jeweils 3 Jahre verlängert werden. Der Inhalt des Bauvorbescheids bindet die Baugenehmigungsbehörde in einem späteren Baugenehmigungsverfahren. Die Bindung erlischt jedoch, wenn der Bauantrag wesentlich von der Bauvoranfrage abweicht. Ein Bauvorbescheid berechtigt nicht zu einem Baubeginn.

Wichtig: Eine abgelehnte Bauvoranfrage ist in jedem Fall billiger als ein abgelehnter Bauantrag.

Zuständigkeiten:
Für Ihr Anliegen gibt es je nach Ort unterschiedliche Zuständigkeiten:

  • für Bauvorhaben im Gebiet der Stadt Verden (Aller): Stadt Verden (Aller)
  • für Bauvorhaben im übrigen Kreisgebiet: Landkreis Verden

Antragsunterlagen:
Die Bauvoranfrage muss schriftlich beim Bauamt des Landkreises Verden beantragt werden. Die kompletten Unterlagen reichen Sie dann bitte bei der Gemeinde ein, in der Sie das Vorhaben beabsichtigen. Die Gemeinde leitet die Bauvoranfrage an den Landkreis zur Prüfung weiter.

Für die Antragstellung benötigen Sie folgende Unterlagen in 2facher Ausfertigung:

  • Antrag auf Bauvorbescheid (§ 73 NBauO) (pdf-Formular, s. u.)
  • Übersichtskarte Maßstab 1:5000
  • Lageplan des Grundstücks Maßstab 1:1000 oder 1:500
  • ggf. ergänzende Unterlagen (falls zur Bearbeitung der Fragestellung erforderlich)

Gebühren:
Die Höhe der Gebühr richtet sich nach der Baugebührenordnung und ist vom Einzelfall abhängig.

Die Bauvorbescheide werden ab einer Gebührenhöhe von 200,00 EUR nur gegen Vorausleistung der entstandenen Baugenehmigungsgebühren und Auslagen versandt. Hierzu wird vorab ein Leistungsbescheid erteilt. Der Bauvorbescheid wird dann nach Eingang der Zahlung zugesandt.

An wen muss ich mich wenden?

Die Zuständigkeit liegt beim Landkreis, der kreisfreien Stadt, der großen selbstständigen Stadt und der Gemeinde mit bauaufsichtlichen Befugnissen.

Welche Unterlagen werden benötigt?

Der Antrag auf Vorbescheid ist mit dem entsprechenden Formular einzureichen und sollte Lageplan oder Auszug aus der Flurkarte, Beschreibung des Vorhabens sowie Bauvorlagen enthalten.

Welche Gebühren fallen an?

Es fallen Gebühren an. Wenden Sie sich bitte an die zuständige Stelle.

Welche Fristen muss ich beachten?

Es müssen ggf. Fristen beachtet werden. Wenden Sie sich bitte an die zuständige Stelle.

  • Geltungsdauer: 3 Jahre
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