Waffenrechtliche Erlaubnisse

Ansprechpartner/in
Gefahrenabwehr Standort anzeigen
Obernstraße 38
28832 Achim
Telefon: 04202 9160-543
Telefax: 04202 9160-299
E-Mail:

Öffnungszeiten:
Montag 8.00 bis 13.00 Uhr
Dienstag 8.00 bis 18.00 Uhr
Mittwoch 8.00 bis 13.00 Uhr
Donnerstag 8.00 bis 13.00 Uhr
Freitag 8.00 bis 13.00 Uhr


Allgemeine Informationen

Wer eine erlaubnispflichtige Schusswaffe oder Munition erwerben oder besitzen möchte, benötigt dazu eine waffenrechtliche Erlaubnis in Form einer Waffenbesitzkarte.

Die Waffenbesitzkarte kann auch von Schießsport treibenden Vereinen beantragt werden.

An wen muss ich mich wenden?

Für Ihr Anliegen gilt es je nach Ort unterschiedliche Zuständigkeiten:

Ausstellung von Waffenbesitzkarten im Gebiet der Stadt Achim: Stadt Achim 04202 9160222

Ausstellung von Waffenbesitzkarten im übrigen Landkreis Verden : Landkreis Verden

Welche Unterlagen werden benötigt?
  • Antrag auf Erteilung einer Erlaubnis nach dem Waffengesetz
  • Antrag auf Erweiterung einer Waffenbesitzkarte / Erteilung eines Feuerwaffenpasses oder eines kleinen Waffenscheines
  • Beantragung einer Waffenbesitzkarte - schießsporttreibender Verein
  • Bedürfnis-Nachweis zum Erwerb einer Schusswaffe: Bei Inhabern eines gültigen Jagdscheines wird das Bedürfnis zum Erwerb von Jagdwaffen generell angenommen, ist jedoch bei Kurzwaffen auf den Erwerb von zwei Waffen beschränkt. Bei Sportschützen ist durch eine Bestätigung des Schießsport treibenden Vereins nachzuweisen, dass eine mehr als 12-monatige Teilnahme am Übungsschießen vorliegt.
  • Nachweis der Sachkunde: Die Sachkunde wird bei Jägern durch Vorlage der o. g. Unterlagen nachgewiesen.Bei Sportschützen ist zum Nachweis der Sachkunde eine Bescheinigung durch den Schießsportverband erforderlich.
  • Nachweis der Zuverlässigkeit: Die erforderliche Zuverlässigkeit wird nach dem strafrechtlichen Verhalten einer Antragstellerin/ Antragstellers beurteilt. Die Verurteilung zu einer Freiheitsstrafe oder zu einer erheblichen Geldstraße führt im Regelfall zu einer Ablehnung des Antrages.
  • Nachweis der persönlichen Eignung: Die persönliche Eignung einer Antragstellerin bzw. Antragstellers muss ggf. durch Vorlage eines amtsfachärztlichen oder fachpsycholigischen Zeugnisses nachgewiesen werden.

Eine Waffenbesitzkarte können auch die Erben von Waffenbesitzern beantragen, wenn die Waffen im Wege der Erbfolge übernommen werden. Es werden keine Sachkunde- und Bedürfnisnachweise gefordert. Allerdings sind die Waffen durch ein Blockiersystem zu sichern.

 

Welche Gebühren fallen an?
  • Erteilung einer Waffenbesitzkarte: 56,24 €
  • Erteilung einer Munitionserwerbsberechtigung in der Waffenbesitzkarte: 25,56 €
  • Eintragung einer Langwaffe in die Waffenbesitzkarte: 12,78 €
  • Austragung einer Waffe aus einer Waffenbesitzkarte: 12,78 €
  • Erteilung eines Europäischen Feuerwaffenpasses: 40,90 €
  • Ausstellung eines kleinen Waffenscheines: 50,00 €
Welche Fristen muss ich beachten?

Anzeigepflicht:

Der Erwerb einer Waffe im Wege der Erbfolge ist der Waffenrechtsbehörde innerhalb einer Frist von einem Monat nach der Annahme der Erbschaft anzuzeigen.

In allen anderen Fällen ist die Eintragung einer Schusswaffe in eine Waffenbesitzkarte innerhalb von zwei Wochen nach dem Erwerb zu beantragen.

Ebenso ist die Überlassung einer Schusswaffe an einen Berechtigten zum Zwecke der Austragung aus der Waffenbesizzkarte innerhalb von zwei Wochen anzuzeigen.

Was sollte ich sonst noch wissen?

Die Antragstellerin bzw. der Antragsteller muss volljährig sein.

Kleiner Waffenschein: Wer Schreckschuss-, Reizstoff- oder Signalwaffen außerhalb seiner Wohnung oder seines Grundstückes führen möchte, benötigt dazu einen kleinen Waffenschein. Ein Nachweis der Sachkunde oder eines Bedürfnisses ist nicht  erforderlich. Allerdings muss die Antragstellerin bzw. der Antragsteller zuverlässig und persönlich geeignet sein.

Europäischer Feuerwaffenpass: Für die Mitnahme von erlaubnispflichtigen Schusswaffen und Munition in einen Mitgliedsstaat der EU benötigt die Waffenbesitzerin bzw. der Waffenbesitzer einen Europäischen Feuerwaffenpass, in dem die jeweilige Waffe eingetragen sein muss.

Bemerkungen

Text überprüft durch das Niedersächsische Ministerium für Inneres und Sport; aktualisiert am 23.09.2011

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