Erschließungsbeiträge

Ansprechpartner/in
Straßen- und Verkehrsmanagement Standort anzeigen
Obernstraße 38
28832 Achim

Öffnungszeiten:
Montag 8.00 bis 13.00 Uhr
Dienstag 8.00 bis 18.00 Uhr
Mittwoch 8.00 bis 13.00 Uhr
Donnerstag 8.00 bis 13.00 Uhr
Freitag 8.00 bis 13.00 Uhr


Allgemeine Informationen

Um eine Fläche als Baugebiet nutzen zu können, muss diese zunächst „erschlossen“ werden. Dazu gehört die Anbindung an Wasser- und Energieversorgungsnetze, Kommunikationsanlagen sowie die Herstellung von Straßen und/oder Wegen. Die Kosten hierfür tragen größtenteils die Anlieger.

Wenn Sie selbst bauen wollen, sollten Sie in Ihrer Finanzplanung einen ausreichend hohen Betrag (nicht unter 5 % der Baukosten) für diese Leistungen einplanen.

Wenn Sie mit einem Bauträger bauen bzw. ein neu gebautes Haus erwerben, klären Sie bitte, ob und welche Erschließungskosten mit dem Kaufpreis schon abgedeckt sind.

Verfahrensablauf

Der Erschließungsbeitrag wird durch einen Erschließungsbeitragsbescheid durch die Stadt Achim erhoben.

An wen muss ich mich wenden?

Nähere Informationen erteilt die Stadt Achim.

Rechtsgrundlage
Was sollte ich sonst noch wissen?

Wie hoch sind die Erschließungsbeiträge?

Die Höhe der abzurechnenden Erschließungsbeiträge richtet sich nach der Art der Anlage und deren Herstellungsaufwand.

Der Anliegeranteil beträgt grundsätzlich 90 % des Gesamtaufwandes. Zum umlagefähigen Aufwand gehören auch der Grunderwerb für die Flächen und ein evtl. entstandener Fremdfinanzierungsaufwand der Gemeinde.

Der Anliegeranteil (sog. beitragsfähiger Aufwand) wird durch die Beitragsfläche der erschlossenen Grundstücke dividiert und mit den einzelnen Beitragsflächen der Grundstücke multipliziert. Das Ergebnis ist der Erschließungsbeitrag je Grundstück.

Einzelheiten regelt die Erschließungsbeitragssatzung der Stadt Achim.

 

Wer muss Erschließungsbeiträge zahlen?

Grundsätzlich Grundstückseigentümer oder Erbbauberechtigte, die durch die Anlage einen beitragsrechtlich-relevanten Vorteil erlangen, weil ihr Grundstück an eine oben genannte Anlage angrenzt und

  • dadurch bebaubar wird sowie
  • in ihrem Einzugsbereich liegt.

Der Beitrag wird als „Einmalzahlung“ erhoben. Dazu muss die Beitragspflicht entstanden sein. Sie entsteht in der Regel mit der endgültigen Fertigstellung einer Erschließungsanlage.

 

 

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